

Ob Sie sich mit neuen staatlichen Vorschriften auseinandersetzen oder einfach nur versuchen, Ihren Rechnungsstellungsprozess zu modernisieren – für Unternehmen in ganz Europa wird es immer wichtiger zu verstehen, wie man elektronische Rechnungen versendet und empfängt.
Elektronische Rechnungsstellung ist mehr als nur papierlos – es ist eine intelligentere, schnellere und zunehmend erforderliche Methode für den Austausch von Rechnungen. Angesichts von Initiativen wie dem Peppol-Netzwerk und nationalen Vorschriften, die auf dem Vormarsch sind, werden Unternehmen jeder Größe dazu gedrängt, strukturierte, standardisierte Rechnungsformate zu übernehmen, um konform und wettbewerbsfähig zu bleiben.
In diesem Leitfaden werden wir das Was, Warum und Wie der elektronischen Rechnungsstellung aufschlüsseln. Von der Erläuterung der Kernvorteile bis hin zur Erkundung der Tools, die den Prozess vereinfachen können, sind Sie bei uns an der richtigen Adresse.
Wichtige Erkenntnisse:
- Die E-Rechnung wird in ganz Europa zur Pflicht – Angesichts des zunehmenden regulatorischen Drucks, insbesondere bei B2G-Transaktionen, müssen Unternehmen strukturierte E-Rechnungsformate wie UBL oder XML einführen, um die Vorschriften einzuhalten und wettbewerbsfähig zu bleiben, insbesondere über Frameworks wie Peppol.
- Sie können mit der E-Rechnung beginnen, ohne Ihre aktuellen Systeme zu ersetzen. Die meisten Unternehmen können E-Rechnungen mit vertrauten Tools wie E-Mail, Buchhaltungs-/ERP-Plattformen oder nationalen E-Rechnungsportalen senden und empfangen. Automatisierungstools wie Klippa DocHorizon optimieren diesen Prozess weiter, um die Skalierbarkeit zu erhöhen.
- Klippa DocHorizon vereinfacht die Peppol-basierte elektronische Rechnungsstellung – Die Plattform bietet einen vollständigen Schritt-für-Schritt-Ablauf, von der Beantragung einer Peppol-ID über die Einrichtung von Human-In-The-Loop-Prüfungen bis hin zur Auswahl von Eingabe-/Ausgabequellen, sodass Unternehmen ihre Rechnungsabläufe schnell und sicher automatisieren und anpassen können.
Gesetzliche Pflicht ab 2025
Ab dem 1. Januar 2025 gilt in Deutschland die Pflicht für alle Unternehmen, elektronische Rechnungen in strukturiertem Format zu empfangen und zu verarbeiten – nicht nur im B2G-Bereich, sondern auch für B2B-Inlandsrechnungen.
Grundlage sind §14 UStG und die Umsetzung der EU-Richtlinie 2014/55/EU.
Wer die technischen Voraussetzungen (Formatverarbeitung, GoBD-konforme Archivierung) nicht erfüllt, riskiert Verzögerungen bei Zahlungen oder Verstöße gegen steuerliche Vorschriften.
Was ist elektronische Rechnungsstellung?
E-Invoicing oder elektronische Rechnungsstellung bezeichnet den digitalen Austausch von Rechnungsdokumenten in einem strukturierten, standardisierten Format wie XML oder UBL. Im Gegensatz zu PDFs oder gescannten Papierrechnungen werden E-Rechnungen automatisch von spezieller Software wie Buchhaltungs- oder ERP-Systemen erstellt, versendet und verarbeitet, sodass keine manuelle Eingabe durch Mitarbeiter erforderlich ist.
Warum auf E-Rechnungsstellung umsteigen?
Die elektronische Rechnungsstellung ist nicht mehr nur ein digitales Upgrade, sondern wird in ganz Europa schnell zur Pflicht. Von wachsendem regulatorischem Druck bis hin zu praktischen Geschäftsvorteilen – die Umstellung auf die elektronische Rechnungsstellung liefert überzeugende Gründe für Unternehmen, lieber früher als später zu handeln.
Formate für E-Rechnungen im Überblick:
- XRechnung: Reine XML-Datei, vollständig strukturiert, maschinenlesbar; verbindlich für viele öffentliche Aufträge in Deutschland.
- ZUGFeRD 2.1.1 / Factur-X: Kombination aus einer PDF-Datei zur Ansicht und einem eingebetteten XML-Datensatz; kompatibel mit EU-Normen und nutzbar für B2B-Transaktionen.
- UBL (Universal Business Language): International verbreitetes XML-Format, insbesondere im Peppol-Netzwerk.
Für den Empfang können alle Formate technisch verarbeitet werden, entscheidend ist die GoBD-konforme Speicherung der Originaldatei.
Hier sind die wichtigsten Gründe, warum Sie einen Wechsel zur E-Rechnungsstellung in Betracht ziehen sollten:
1. Einhaltung von Vorschriften
Europäische Regierungen schreiben zunehmend die elektronische Rechnungsstellung vor, insbesondere für B2G-Transaktionen. Länder wie Italien, Frankreich und Deutschland setzen bereits Vorschriften für die elektronische Rechnungsstellung bei inländischen Transaktionen durch, andere werden in den kommenden Jahren folgen.
Die Europäische Union fördert die elektronische Rechnungsstellung auch durch das Peppol-Rahmenwerk, das den grenzüberschreitenden Rechnungsaustausch standardisiert. Durch einen sofortigen Umstieg können Unternehmen ihre Rechnungsstellungsprozesse zukunftssicher machen und Compliance-Probleme in letzter Minute vermeiden.
2. Schnellere Verarbeitung und Zahlungszyklen
E-Rechnungen werden in strukturierten digitalen Formaten gesendet, empfangen und verarbeitet, wodurch die manuelle Dateneingabe entfällt und Fehler reduziert werden. Laut dem EU Payment Observatory beschleunigt die Umstellung auf elektronische Rechnungsstellung die Genehmigungsabläufe und führt zu schnelleren Zahlungen bei Handelsgeschäften.
3. Verbesserte Genauigkeit und geringeres Betrugsrisiko
Strukturierte Rechnungsdaten bedeuten weniger Fehler und Missverständnisse. Laut der Europäischen Kommission bietet die elektronische Rechnungsstellung eine zusätzliche Sicherheitsebene, insbesondere wenn sie über zertifizierte Netzwerke wie Peppol gesendet wird, die die Identität des Absenders überprüfen und sensible Daten während der Übertragung schützen. Dies macht die elektronische Rechnungsstellung besonders wertvoll für Unternehmen, die in Branchen tätig sind, in denen das Risiko von Rechnungsbetrug und Compliance-Verstößen hoch ist.
Wie Sie E-Rechnungen mit Ihren Systemen verarbeiten
Die Einführung der E-Rechnung bedeutet nicht immer, dass man bei Null anfangen muss. Viele Unternehmen können bereits E-Rechnungen mit den vorhandenen Systemen senden und empfangen. Im Folgenden werden drei gängige Methoden für den Austausch von E-Rechnungen bei B2B- und B2G-Transaktionen vorgestellt:
1. Austausch von E-Rechnungen per E-Mail
Eine einfache und gängige Methode für den Austausch von E-Rechnungen sind E-Mail-Anhänge. Dabei werden in der Regel strukturierte Rechnungsdateien in Formaten wie UBL, XML oder Factur-X versendet. Obwohl diese Methode nicht vollständig automatisiert ist, kann sie eine schnelle Lösung für Unternehmen sein, die auf E-Rechnungen umsteigen oder mit Partnern zusammenarbeiten, die noch nicht an Peppol angeschlossen sind.
Empfang über dedizierte E-Mail-Adresse und Kundenportale
Für viele kleinere und mittlere Unternehmen ist der einfachste Weg zum Empfang von E-Rechnungen die Einrichtung einer zentralen E-Mail-Adresse wie [email protected].
Eingehende E-Mails können direkt in Ihre Buchhaltungssoftware oder Ihr Dokumentenmanagementsystem geleitet werden.
Zusätzlich stellen viele Lieferanten Kundenportale bereit, in denen E-Rechnungen (z. B. XRechnung, ZUGFeRD) zum Download verfügbar sind. Diese Dateien sollten unverändert gespeichert und zur Validierung in eine konforme Lösung eingelesen werden.
Vorteil: Eine separate Adresse sorgt für Übersichtlichkeit, erleichtert die Filterung und minimiert das Risiko, dass Rechnungen im allgemeinen Posteingang übersehen werden.
2. Funktionen Ihrer Buchhaltungs- oder ERP-Software nutzen
Viele ERP- und Buchhaltungsplattformen enthalten native Funktionen für die E-Rechnung oder bieten Integrationsoptionen mit E-Rechnungsdienstleistern. Zu diesen Funktionen können die automatische Rechnungserstellung in konformen Formaten, der direkte Peppol-Zugang oder Plug-and-Play-Integrationen mit Regierungsportalen gehören.
3. Nutzung nationaler E-Rechnungsportale (für B2G-Transaktionen)
Viele europäische Regierungen verlangen von Lieferanten des öffentlichen Sektors, dass sie elektronische Rechnungen über offizielle Portale versenden. Diese Plattformen, wie Italiens Sistema di Interscambio (SdI), Frankreichs Chorus Pro oder Belgiens Mercurius, sollen die Einhaltung nationaler Vorschriften sicherstellen. Einige Portale ermöglichen manuelle Uploads über Webschnittstellen, während andere APIs für die Integration mit Buchhaltungstools anbieten.
Diese Methoden bieten zwar einen guten Ausgangspunkt, aber Unternehmen, die mit hohen Rechnungsvolumina, mehreren Formaten oder grenzüberschreitender Compliance zu tun haben, werden früher oder später nach einer skalierbareren Lösung suchen. Hier kommen intelligente Dokumentenverarbeitungsplattformen wie Klippa DocHorizon ins Spiel.
4. Archivierungspflichten
Eingehende E-Rechnungen müssen gemäß den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen (GoBD).
- unverändert im Originalformat gespeichert werden
- revisionssicher archiviert sein
- für mindestens 8 Jahre abrufbar bleiben
Wichtig: Eine ausgedruckte PDF oder gespeicherte Ansicht ersetzt das Original-XML nicht. Bei ZUGFeRD gilt die eingebettete XML-Struktur als Originaldatei.
Cloud-Archive und DMS-Systeme müssen gegen Änderungen und Löschungen gesichert sein.
Wie Sie E-Rechnungen über Peppol erstellen und versenden
In diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen, wie Sie E-Rechnungen über das Peppol-Netzwerk mit der Klippa DocHorizon-Plattform – Ihrem zertifizierten Peppol Access Point – einfach austauschen können.
Klippa DocHorizon ist eine leistungsstarke Intelligent Document Processing (IDP)-Plattform, die alle Dokumenten-Workflows einfach automatisiert. Die Fähigkeit, zahlreiche Dokumententypen und Formate zu unterstützen, bietet Flexibilität für verschiedene Anwendungsfälle. Klippa DocHorizon ist ein zertifizierter Peppol-Zugangspunkt, d. h. es ist offiziell berechtigt, elektronische Dokumente über das Peppol-Netzwerk zu senden und zu empfangen.
Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie elektronische Rechnungen über die Plattform austauschen können. Und das Beste daran? Sie können es kostenlos ausprobieren!
Schritt 1: Beantragen Sie Ihre Peppol-ID
Zunächst benötigen Sie eine Peppol-ID, um Rechnungen über das Peppol-Netzwerk erstellen und austauschen zu können. Sie haben noch keine? Kein Problem, in diesem Video erfahren Sie, wie Sie Ihre Peppol-ID über die DocHorizon-Plattform erhalten:
Schritt 2: Registrieren Sie sich auf der Plattform
Melden Sie sich zunächst kostenlos auf der DocHorizon-Plattform an. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein und machen Sie dann Angaben wie Ihren vollständigen Namen, den Namen Ihres Unternehmens, Ihren Anwendungsfall und das Dokumentenvolumen. Danach erhalten Sie ein kostenloses Guthaben von 25 €, um alle Funktionen und Möglichkeiten der Plattform zu erkunden.
Nachdem Sie sich angemeldet haben, erstellen Sie eine Organisation und richten ein Projekt ein, um auf unsere Dienste zuzugreifen. Gehen Sie zu Projekteinstellungen (Project Settings) → Dienste (Services).
Für unser Ziel – die Erstellung und Versendung von E-Rechnungen – aktivieren Sie zunächst die Funktionen E-Rechnungsstellung (E-Invoicing) (wird automatisch aktiviert, wenn Sie Ihre Peppol-ID erhalten haben), Dokumentenerfassung – E-Rechnung (Document Capturing – E-Invoicing), Human In The Loop und Flow Builder.
Mit dieser Einrichtung haben Sie von Anfang an alles, was Sie brauchen!


Schritt 3: Richten Sie Human-In-The-Loop ein
Human-in-the-loop (HITL) ist eine Funktion, die die Feinabstimmung eines E-Rechnungsmodells durch die Einbeziehung menschlicher Prüfer ermöglicht. Um einen reibungslosen Übergang zu E-Rechnungen zu ermöglichen, ist ein HITL-Dienst unerlässlich, um zu überprüfen, ob alle erforderlichen Felder korrekt ausgefüllt sind, bevor die E-Rechnung verarbeitet wird.
So richten Sie HITL ein:
- Navigieren Sie zu „Human In The Loop“ im Bereich „Services“, klicken Sie auf Konfigurationen (Configurations) → + Neue Konfiguration (New Configuration)
- Benennen Sie Ihre Konfiguration, wir nennen unsere Konfiguration „Xrechnung V3“
Wählen Sie als Nächstes den Dienst aus, zu dem Sie HITL hinzufügen möchten. Klicken Sie auf Dokumentenerfassung – E-Rechnung (Document Capturing – E-Invoice) und wählen Sie das gewünschte E-Rechnungsformat aus. In unserem Beispiel wählen wir Xrechnung V3.0. – ein Standard für deutsche E-Rechnungen und ein Beispielformat in diesem Ablauf.


Um Ihren HITL weiter anzupassen:
- Klicken Sie auf Weiter (Continue) und wählen Sie die Felder aus, die Sie zur Überprüfung hinzufügen möchten.
- Wählen Sie Prüfer für diese Konfiguration aus: Sie können Prüfer aus Ihren internen Teammitgliedern auswählen oder diese Aufgabe unseren Spezialisten bei Klippa anvertrauen!
Ihr zugewiesener Prüfer erhält nun jedes Mal eine Benachrichtigung, wenn eine Überprüfung stattfinden muss, um sicherzustellen, dass alle Felder korrekt ausgefüllt sind, bevor Sie fortfahren. Sobald die Überprüfung abgeschlossen ist, müssen Sie nur noch auf Senden und Weiter (Submit and Continue) klicken.


Schritt 4: Wählen Sie eine kostenlose Vorlage für die E-Rechnung
Nach der Einrichtung Ihrer HITL-Konfiguration ist es an der Zeit, Ihren Ablauf bzw. Flow zu erstellen. Ein Flow ist eine Abfolge von Schritten, die definiert, wie Ihre Dokumente verarbeitet und an Ihr Ausgabeziel übertragen werden.
Sie können Ihren Flow von Grund auf neu erstellen oder eine unserer zahlreichen kostenlosen Vorlagen verwenden. Für unser Ziel, elektronische Rechnungen zu erstellen und zu versenden, können wir eine vorgefertigte Vorlage wählen, anstatt eine eigene zu erstellen.
- Navigieren Sie im Bereich Dienste (Services) zu Flow Builder, und klicken Sie auf Neuer Ablauf (New Flow) → Vorlage verwenden (Use a Template).
- Wählen Sie PDF in Peppol UBL V3 E-Rechnung konvertieren und senden Sie sie an den Empfänger (Convert PDF to Peppol UBL V3 e-invoice and send to the receiver)
Der Flow wurde bereits erstellt. Sie müssen ihn nur einmal konfigurieren, um den Prozess zu automatisieren.
Schritt 5: Passen Sie die Komponenten in Ihrer E-Rechnungsvorlage an
Durch die Verwendung vorgefertigter Vorlagen können Sie Zeit sparen und komplexe Prozesse wie den Austausch elektronischer Rechnungen konfigurieren. Der Vorteil dieser Vorlagen besteht darin, dass sie von Klippa-Spezialisten erstellt wurden. Sie müssen lediglich die Schritte an Ihre spezifischen Anforderungen anpassen und sie dann testen.
Hinweis: Wir werden nur einige Schritte in unserer Vorlage durchgehen, die möglicherweise angepasst werden müssen, wie z. B. die Änderung Ihrer Ausgabe- oder Eingabequellen. Sie müssen jedoch jeden Schritt des Ablaufs während der ersten Konfiguration testen, um sicherzustellen, dass alles ordnungsgemäß funktioniert.
1. Wählen Sie eine Eingabequelle aus
Der erste Schritt beim Aufbau Ihres Workflows ist die Auswahl Ihrer Eingangsquelle. Die Eingangsquelle in unserer Vorlage ist auf Posteingang: Neue E-Mail (Inbox: New Email) eingestellt – alle an die dedizierte DocHorizon-E-Mail-Adresse gesendeten E-Mails werden nach Anhängen gefiltert und verarbeitet.
Sie können diesen Schritt weiter anpassen, indem Sie die Kriterien für die E-Mails angeben, die Sie zur Verarbeitung weiterleiten möchten (z. B. E-Mails von einem bestimmten Anbieter).
Klicken Sie auf den Trigger und stellen Sie die Verbindung (Connection) zur Standard-DocHorizon-Plattform (Default DocHorizon Platform) her. Testen Sie diesen Schritt, indem Sie eine E-Mail mit der angehängten Rechnung an die generierte Testadresse senden.
Hier ein Tipp: Sie haben mehrere Optionen für Ihre Eingabequelle: Sie können Dateien direkt von Ihrem Gerät hochladen oder eine Verbindung zu über 100 externen Quellen herstellen, darunter Google Suite, Dropbox, Outlook, Salesforce, Zapier, OneDrive oder die Datenbank Ihres Unternehmens.


2. Erfassen von Rechnungsdaten
Es ist an der Zeit, die erforderlichen Rechnungsdaten aus Ihren E-Mails zu extrahieren, indem Sie E-Mail-Anhänge an den Schritt Dokumentenerfassung: E-Rechnung (Document Capture: E-Invoice) weiterleiten. Hier findet auch unsere Human-In-The-Loop-Konfiguration statt.
Um fortzufahren, klicken Sie auf den Schritt und konfigurieren Sie Folgendes:
- Verbindung: Standard DocHorizon-Plattform (Connection: Default DocHorizon Platform)
- Datei oder URL (File or URL): Loop on items → Item file
- HITL: Aktivieren (Enable)
- HITL Slug: Der Name Ihrer Human-In-The-Loop-Konfiguration (in unserem Fall „xrechnung_v3“)


3. Konvertieren Sie Ihre Rechnung
Jetzt können wir unsere Datei in das endgültige E-Rechnungsformat konvertieren. Klicken Sie auf den Schritt E-Rechnung: Universelle Rechnung konvertieren (E-Invoicing: Convert Universal Invoice).
Um fortzufahren, konfigurieren Sie Folgendes:
- Verbindung: Standard DocHorizon-Plattform (Connection: Default DocHorizon Platform)
- Datei: Universelle Datei erstellen → URL (File: Create universal file → URL)
- E-Rechnungstyp (E-Invoice Type): Der Name Ihres E-Rechnungsformats


4. Wählen Sie Ihr Ausgabeziel (Output Destination)
Der letzte Schritt besteht darin, das Ziel für die endgültige Ausgabe auszuwählen. Je nach Ihrem Workflow kann das Ziel Ihre Datenbank, Ihr ERP-System, Ihre Buchhaltungssoftware oder eine andere Plattform sein. Mit der DocHorizon-Plattform von Klippa haben Sie die Möglichkeit:
- die Daten einfach in Ihrem bevorzugten E-Rechnungsformat herunterzuladen
- sie an Ihre Buchhaltungssoftware für die Rechnungsbearbeitung weiterzuleiten
- eine E-Invoicing-API zu verbinden und die digitalen Rechnungen automatisch über den Peppol Access Point von Klippa an Ihre Kunden zu senden
In unserem Beispiel ist der Output auf E-Rechnung: Dokument senden (E-Invoicing: Send Document) eingestellt, was bedeutet, dass der Datenfluss das Dokument über das Peppol-Netzwerk direkt an den Empfänger sendet. Um diesen Schritt zu konfigurieren, klicken Sie auf E-Rechnung: Dokument senden (E-Invoicing: Send Document). Geben Sie an, wohin Ihre E-Rechnungen gesendet werden sollen:
- Umgebung (Environment): Wählen Sie Akzeptanz (Acceptance) (Testmodus) oder Produktion (Production) (Live-Modus)
- Teilnehmer (Participant): Geben Sie Ihre Peppol-Teilnehmer-ID und die Empfängerdetails
Testen Sie diesen Schritt, indem Sie auf die Schaltfläche unten rechts klicken, und schon sind Sie fertig!


Und das war’s! Jetzt können Sie E-Rechnungen erstellen und über das Peppol-Netzwerk versenden.
So erhalten Sie E-Rechnungen über das Peppol-Netzwerk
Sie haben drei Möglichkeiten, E-Rechnungen zu erhalten:
- Per E-Mail
- Über einen Webhook
- Mit beiden Methoden
Ein Webhook ist eine Möglichkeit für ein System, Echtzeitdaten an ein anderes System zu senden, sobald etwas passiert, z. B. eine Benachrichtigung oder eine automatische Nachricht.
In unserem Fall sendet DocHorizon, sobald eine elektronische Rechnung über das Peppol-Netzwerk eingeht, die Rechnungsdaten sofort an eine von Ihnen angegebene URL – diese URL ist Ihr Webhook-Endpunkt.
Anstatt wiederholt Ihren E-Mail-Posteingang zu überprüfen (E-Mail-Methode), kann das System die Rechnung mithilfe der Webhook-Methode automatisch an Sie weiterleiten.
Schritt 1: Wählen Sie Webhook als Trigger in Ihrem Flow aus
Um einen Webhook für den Empfang von E-Rechnungen einzurichten, gehen Sie wie folgt vor:
- Öffnen Sie Flow Builder → Neuer (New) Flow und wählen Sie + Von Grund auf neu (From Scratch) aus.
- Wählen Sie Catch Webhook als Trigger
- Kopieren Sie die Live-URL


Schritt 2: Fügen Sie die Webhook-URL ein
Um eine Webhook-URL festzulegen, gehen Sie wie folgt vor:
- Navigieren Sie im Menübereich zu E-Rechnungsstellung (E-Invoicing)
- Klicken Sie auf Ihre genehmigte ID und haken Sie das Kontrollkästchen ✓ Webhook ab
- Fügen Sie die Live-URL in das Feld „Webhook → URL“
Kehren Sie zu Ihrem Flow zurück und testen Sie den Webhook.
Hier ein Tipp: Wir empfehlen, DocHorizon als Ihren Webhook-Endpunkt einzurichten. Sie können jedoch jederzeit eine andere Webhook-URL Ihrer Wahl festlegen. Diese kann direkt mit Ihrer Buchhaltungs- oder ERP-Plattform wie Xero, Zoho, Odoo oder Microsoft Dynamics 365 verknüpft werden.


Schritt 3: Datei erstellen
Fügen Sie einen Schritt Datei erstellen (Create File) hinzu. Dieser Schritt hilft uns, den Inhalt der Datei zu lesen und eine URL für die Verarbeitung durch unseren Flow Builder zu erstellen. Konfigurieren Sie Folgendes, um fortzufahren:
- Inhalt → Webhook abfangen → Text → Daten (Content → Catch Webhook → body → data)
- Dateiname (File name) → Dateiname Ihrer Wahl
- Kodierung (Encoding) → Base64
Testen Sie diesen Schritt. Wenn alles richtig funktioniert, wird in Ihrem Ausgabe/Output-Fenster eine Datei-URL (file URL) angezeigt.


Schritt 4: Wählen Sie Ihr Ausgabeziel
Der letzte Schritt besteht darin, das endgültige Ziel für Ihre Ausgabe auszuwählen. In diesem Beispiel wählen wir Zoho Invoice als Ausgabe für unsere eingehenden elektronischen Rechnungen.
Konfigurieren Sie dazu Folgendes:
- Fügen Sie den Schritt Zoho Rechnung hinzufügen → Benutzerdefinierter API-Aufruf (Zoho Invoice → Custom API Call) zu Ihrem Flow hinzu
- Verbindung → +Verbindung erstellen → Wählen Sie Ihre Region aus → (Connection → +Create Connection → Choose your region) Melden Sie sich bei Ihrem Zoho-Rechnungs-Konto an
Hier ein Tipp: Wenn Ihr Buchhaltungs- oder ERP-System das UBL-Format (das für den Austausch elektronischer Dokumente über Peppol verwendet wird) nicht unterstützt, können Sie jederzeit einen Schritt zu Ihrem Flow hinzufügen und empfangene elektronische Rechnungen in JSON, XLSX, CSV oder ein anderes bevorzugtes Format konvertieren, bevor Sie sie an Ihren Ausgang senden.


Und das war’s! Jetzt sind Sie vollständig eingerichtet, um mit Klippa mühelos E-Rechnungen zu senden und zu empfangen! Bitte beachten Sie unsere Dokumentation, um Unterstützung bei der Implementierung dieses Workflows zu erhalten.
Beginnen Sie mit dem Austausch von E-Rechnungen mit Klippa
Mit Klippa DocHorizon können Sie alle Ihre Rechnungs-Workflows automatisieren, einschließlich der elektronischen Rechnungsstellung. Optimieren Sie die Rechnungsverarbeitung und leiten Sie die erforderlichen Daten an Drittanwendungen wie ERP-Systeme weiter oder verbinden Sie die E-Invoicing-API von Klippa und vereinfachen Sie Ihren gesamten Ablauf! Hier sind einige der Vorteile, die Sie genießen können:
- Erstellen Sie benutzerdefinierte Rechnungs-Workflows: Automatisieren Sie die Verarbeitung herkömmlicher Rechnungen und erleichtern Sie die präzise Datenextraktion, Klassifizierung, Umwandlung und Betrugserkennung, um präzise Einblicke in Rechnungen zu erhalten oder AP&AR-Prozesse zu vereinfachen
- Konvertieren Sie Ihre Rechnungen in E-Rechnungs-Formate: Ermöglichen Sie Ihrem Unternehmen, E-Rechnungen über die wichtigsten E-Invoicing-Plattformen oder EDI-Netzwerke zu versenden, selbst wenn sie im PDF-Format
- Reduzieren Sie die Verarbeitungszeiten um 70 %: Mit unseren Funktionen zur Verarbeitung großer Dokumentenmengen können Sie eine große Anzahl von Rechnungen gleichzeitig verarbeiten und so auch in den geschäftigsten Zeiten den Überblick über Ihr Arbeitspensum behalten
- Nutzen Sie länderübergreifende Geschäftsmöglichkeiten: Verarbeiten Sie ausländische Rechnungen dank unserer globalen Abdeckung für Dokumente, die in mehr als 100 verschiedenen Sprachen ausgestellt wurden
- Überspringen Sie langwierige Datenexportprozesse: Nutzen Sie eine Vielzahl von Nachbearbeitungszielen (mit über 100 Integrationen zur Auswahl) oder verbinden Sie sich mit unserer E-Invoicing-API, um E-Rechnungen sofort über das Peppol-Netzwerk
Unsere ISO-zertifizierte und DSGVO-konforme Plattform bietet Ihnen alle erforderlichen Ressourcen für einen reibungslosen und sicheren Übergang zur Automatisierung und elektronischen Rechnungsstellung, sodass Sie sich von der zeitaufwändigen und fehleranfälligen Rechnungsverarbeitung verabschieden können. Buchen Sie unten eine kostenlose Demo oder wenden Sie sich an unsere Experten, um weitere Informationen zu erhalten!
FAQ – Häufig gestellte Fragen
1. Ab wann sind E‑Rechnungen in Deutschland Pflicht?
Ab dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen in Deutschland strukturierte elektronische Rechnungen empfangen und verarbeiten können – sowohl im B2B- als auch im B2G-Bereich. Grundlage sind § 14 UStG und die EU‑Richtlinie 2014/55/EU.
2. Welche Formate sind zulässig?
Zulässig sind XRechnung (reines XML, Pflicht bei vielen B2G-Aufträgen), ZUGFeRD/Factur‑X (PDF mit eingebettetem XML, für B2B geeignet) und UBL (internationales XML‑Format, Standard im Peppol‑Netzwerk).
3. Welche Empfangswege gibt es?
E‑Rechnungen können über eine zentrale Rechnungs‑E‑Mail‑Adresse, Kunden‑ oder Lieferantenportale, das Peppol‑Netzwerk oder direkt in ERP-/Buchhaltungssysteme empfangen werden.
4. Muss ich meine Software ersetzen, um E‑Rechnungen zu empfangen?
Meist nicht, viele Buchhaltungs- und ERP‑Systeme unterstützen E‑Rechnungen bereits. Optional lassen sich Automatisierungslösungen wie Klippa DocHorizon anbinden.
5. Welche Archivierungspflichten gelten?
Originaldateien müssen unverändert, revisionssicher und mindestens acht Jahre aufbewahrt werden. Ausdrucke oder PDFs ohne eingebettete XML‑Daten genügen nicht.
6. Unterschied zwischen PDF‑ und E‑Rechnung?
PDF‑Rechnungen sind visuelle Dokumente und oft nur manuell erfassbar. E‑Rechnungen enthalten strukturierte Daten, die automatisiert und fehlerfrei verarbeitet werden können.
7. Wie funktioniert der Empfang über Peppol?
Peppol überträgt E‑Rechnungen im UBL‑Format sicher zwischen registrierten Teilnehmern und importiert sie direkt ins angebundene System.
8. Minimaler Weg für KMU zur Einhaltung der Pflicht?
Zentrale Rechnungs‑E‑Mail einrichten, Originaldateien GoBD‑konform speichern und manuell ins System buchen; bei größerem Volumen auf Automatisierung umsteigen.
9. Welche Vorteile bietet die Umstellung?
Schnellere Zahlungen, weniger Fehler, mehr Sicherheit, gesetzliche Konformität und internationale Kompatibilität, besonders über Peppol.