

Die verpflichtende elektronische Rechnungsstellung wird in Europa, Lateinamerika und Asien immer wichtiger. Strengere Steuervorschriften und digitale Meldepflichten treiben diese Entwicklung voran. Für Independent Software Vendors (ISVs) hat dieser Wandel direkte Konsequenzen. Ihre SaaS-Plattform muss standardisierte und maschinenlesbare Rechnungsformate unterstützen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben sind auch direkte Verbindungen zu Netzwerken wie Peppol erforderlich.
Ohne integriertes E-Invoicing stehen Ihre Kunden vor manuellen Herausforderungen bei der Einhaltung von Vorschriften. Dies führt häufig zu abgelehnten Rechnungen und verspäteten Zahlungen. Solche Probleme schaden dem Geschäft Ihrer Kunden und mindern den Wert Ihrer Plattform. Wettbewerber nutzen bereits E-Invoicing-APIs und machen die Compliance zu einem Verkaufsargument. Damit steigern sie die Kundentreue und erhöhen ihre Reichweite am Markt.
Durch die Integration von E-Invoicing in Ihre SaaS-Plattform automatisieren Sie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Sie reduzieren Fehler durch Validierung und verbessern die Zahlungszyklen. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen die genaue Vorgehensweise für eine effektive Integration. Er deckt alles ab von der Wahl der richtigen Strategie bis zum passenden Anbieter. Zudem stellen wir sicherheitstechnische Aspekte und den langfristigen Erfolg in den Fokus.
Wichtige Erkenntnisse
- Die verpflichtende E-Rechnung verbreitet sich weltweit in Europa, Lateinamerika und Asien. Daher ist die Integration für SaaS-Plattformen und unabhängige Softwarehersteller (ISVs) von entscheidender Bedeutung.
- Die Einbindung einer Partner-API für E-Rechnungen ist die effektivste Strategie. Sie bietet Skalierbarkeit sowie globale Compliance und verringert den eigenen Arbeitsaufwand.
- Der richtige Anbieter sollte globale Updates zur Gesetzgebung und eine Anbindung an Peppol bereitstellen. Zudem sind Echtzeit-Steuermeldungen sowie Datenvalidierung und maschinenlesbare Formate wichtig.
- Compliance und Sicherheit sind unerlässlich. Achten Sie auf die Einhaltung der DSGVO sowie auf Zertifizierungen nach ISO 27001 und SOC 2 Typ II. Wichtig sind außerdem digitale Signaturen und eine sichere Archivierung sowie kontrollierte Zugriffsrechte.
- Zu den Best Practices gehören die Planung für Skalierbarkeit und die proaktive Überwachung von Gesetzesänderungen. Bieten Sie benutzerfreundliche Rechnungsansichten an und automatisieren Sie die Workflows für Debitoren und Kreditoren.
Was versteht man unter der Integration von E-Rechnungen in SaaS-Plattformen?
Die Integration von E-Rechnungen bedeutet die Verbindung Ihrer SaaS-Plattform mit einem externen System. Dieses System kann Rechnungen in einem standardisierten und maschinenlesbaren Format erstellen sowie versenden und verarbeiten. Dabei werden lokale gesetzliche Anforderungen automatisch erfüllt.
Das System verlässt sich nicht auf manuelle Prozesse oder PDF-Anhänge. Stattdessen formatiert es Rechnungsdaten nach länderspezifischen Regeln. Oft sendet es diese Daten in Echtzeit direkt an die Steuerbehörden.
Für unabhängige Softwarehersteller (ISVs) ist die Integration von E-Rechnungen mehr als nur ein technisches Upgrade. Es handelt sich um ein strategisches Feature. Es stellt sicher, dass Ihre Nutzer globale Steuergesetze einhalten können. Zudem vermeiden sie kostspielige Fehler und tauschen Rechnungen sicher mit Partnern und Behörden aus.
Zu den gängigen Formaten gehören UBL, Factur-X und XML. Viele Regionen verlangen zudem Verbindungen zu Netzwerken wie Peppol. Diese ermöglichen einen sicheren und standardisierten elektronischen Dokumentenaustausch.
Die verpflichtende E-Rechnung verbreitet sich in wichtigen Märkten immer weiter. Die Einbettung dieser Funktion in Ihre SaaS-Plattform ermöglicht Ihnen die Expansion in weitere Regionen. Sie erfüllen die Kundenerwartungen an die Automatisierung und erhöhen die allgemeine Kundenbindung an Ihre Plattform.
Wählen Sie Ihre Integrationsstrategie
Bei der Einführung von E-Rechnungen in Ihre SaaS-Plattform ist die Wahl der Strategie entscheidend. Sie bestimmt die Geschwindigkeit der Markteinführung und die Qualität der Compliance. Außerdem legt sie fest, wie viel Kontrolle Sie über das Nutzererlebnis behalten.
Unabhängige Softwarehersteller haben üblicherweise drei Optionen. Jede Option bietet eigene Kompromisse zwischen Geschwindigkeit und Skalierbarkeit. Auch Kosten und Compliance müssen gegeneinander abgewogen werden.
Das Verständnis dieser Optionen hilft Ihnen bei der Entscheidung. Sie können wählen, was am besten zu Ihren Geschäftszielen passt. Berücksichtigen Sie dabei auch Ihre Entwicklungsressourcen und die geografische Marktabdeckung.
Integration einer Partner-API für E-Rechnungen
Eine API-basierte Integration ermöglicht die direkte Verbindung zu einem spezialisierten Dienstleister für E-Rechnungen. Dieser Partner kümmert sich um komplexe Aspekte wie die Compliance in verschiedenen Ländern. Er übernimmt auch die Formatkonvertierung und die Anbindung an Plattformen wie Peppol.
Ihre Nutzer erleben einen einheitlichen Rechnungsprozess innerhalb Ihrer Benutzeroberfläche. Der Anbieter verwaltet währenddessen im Hintergrund gesetzliche Änderungen und Systemupdates.
Vorteile:
- Skalierbarkeit über mehrere Länder hinweg ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand
- Automatische Aktualisierungen bei Änderungen von Steuergesetzen und Formaten
- Sichere Verbindungen zu Netzwerken wie Peppol
- Reduzierung des internen Aufwands für Compliance
Nachteile:
- Abhängigkeit von der Leistung und Verfügbarkeit des externen Anbieters
- Erfordert eine umfassende API-Dokumentation und kontinuierliche Zusammenarbeit
Nutzen Sie einen einfachen Gateway-Anbieter
Ein Gateway stellt Rechnungen digital an die Empfänger zu. Der Fokus liegt dabei jedoch mehr auf dem Transport als auf der Compliance. Sie müssen die Rechnungsformate weiterhin selbst zuordnen. Zudem müssen Sie die Anforderungen der Steuerbehörden eigenständig verfolgen.
Dies kann eine gute Option sein, wenn Sie bereits über internes Fachwissen zur Compliance verfügen. Sie benötigen dann lediglich einen Mechanismus für den Versand.
Vorteile:
- Einfache Einrichtung und Integration
- Geringere Anschaffungskosten im Vergleich zu API-Partnerschaften
- Mehr Kontrolle über Compliance-Prozesse bei interner Abwicklung
Nachteile:
- Begrenzte Skalierbarkeit bei Aktivitäten in mehreren Ländern
- Die Verantwortung für die Compliance verbleibt bei Ihnen
- Erfordert manuelle Überwachung und Fehlerbehebung
Eigenentwickelung als Lösung
Die Entwicklung von E-Rechnungsfunktionen von Grund auf bietet Ihnen volle Kontrolle. Sie bestimmen das Design und die Funktionen selbst. Dies erfordert jedoch die Durchführung laufender Updates.
Sie müssen globale Formate und Änderungen der Steuerregeln berücksichtigen. Auch die Anbindung an verschiedene Netzwerke liegt in Ihrer Verantwortung. Diese Option kann für ISVs riskant sein. Dies gilt besonders ohne große Teams für Compliance und Entwicklung.
Vorteile:
- Vollständige Kontrolle über das Nutzererlebnis und die Funktionalität
- Keine Abhängigkeit von Drittanbietern
- Kann exakt an die Bedürfnisse Ihrer Plattform angepasst werden
Nachteile:
- Die Anpassung an neue Formate und Integrationen kostet viel Zeitte Einreichungen, die durch unklare Beschreibungen oder unvollständige Codes verursacht werden.
- Hohe Kosten für Entwicklung und Wartung
- Erfordert eine kontinuierliche Überwachung internationaler Vorschriften
Bei der Wahl der richtigen Strategie für die Integration von E-Rechnungen müssen Sie verschiedene Faktoren abwägen. Dazu gehören Compliance-Anforderungen sowie Skalierbarkeit und Entwicklungsressourcen.
Eine eigene Lösung bietet zwar volle Kontrolle. Sie ist jedoch mit hohen Kosten und Komplexität verbunden. Gateway-Anbieter lassen sich schnell einrichten. Die Verantwortung für die Compliance bleibt jedoch bei Ihnen.
Eine Partnerschaft über eine API bietet die beste Mischung. Sie vereint Einfachheit mit Compliance-Abdeckung und Skalierbarkeit. Für die meisten ISVs ist dies die bevorzugte Wahl. Damit machen Sie Ihre SaaS-Plattformen zukunftssicher.
Auswahl eines Anbieters mit den wichtigsten Funktionen
Nach der Wahl der Integrationsstrategie folgt der nächste Schritt. Sie müssen den passenden Anbieter für E-Rechnungen finden. Diese Wahl ist entscheidend.
Ihr Partner bestimmt die Einfachheit der Integration für Ihr Entwicklerteam. Er sichert auch die langfristige Compliance Ihrer Plattform. Zudem beeinflusst er den reibungslosen Ablauf der Rechnungsstellung für Ihre Nutzer.
Ein idealer Anbieter für E-Rechnungen sollte Ihnen technische Werkzeuge und Compliance-Expertise bieten. So können Sie in neue Märkte expandieren. Sorgen über regulatorische Updates oder Probleme bei der Datenformatierung entfallen dadurch.
Im Folgenden finden Sie die wesentlichen Funktionen. Achten Sie bei der Auswahl besonders auf diese Punkte.
Globale Compliance
Ihr Anbieter sollte automatisch auf dem neuesten Stand bleiben. Dies betrifft Steuergesetze und Rechnungsstandards sowie Übertragungsprotokolle in allen unterstützten Ländern.
Dazu gehört die Handhabung lokaler Anforderungen für bestimmte Felder. Beispiele sind Mehrwertsteuersätze und Steueridentifikationsnummern sowie Regeln zur Rechnungsnummerierung und Layoutvorgaben.
Mit integrierter globaler Compliance vermeiden Sie manuelle Aktualisierungen Ihrer Plattform bei jeder Änderung der Vorschriften.
Warum das wichtig ist: Dies stellt sicher, dass Ihre SaaS-Plattform selbstbewusst in neue Märkte expandieren kann. Sie benötigen dafür keine ständigen Entwicklungsressourcen zur Anpassung an Gesetzesänderungen.
Peppol-Zugang
Peppol ist ein sicheres und standardisiertes Netzwerk zum Dokumentenaustausch. Es wird von Regierungen und Unternehmen in Europa sowie im asiatisch-pazifischen Raum und darüber hinaus genutzt.
Ein Anbieter mit Peppol-Anbindung kann Rechnungen im exakt erforderlichen Format übermitteln. Er gewährleistet die Authentizität und ermöglicht die sichere Übertragung direkt an Empfänger oder Behörden.
Warum das wichtig ist: Viele B2G- und sogar B2B-Transaktionen erfordern mittlerweile eine Peppol-Anbindung. Dies macht sie für ISVs unerlässlich. Besonders wichtig ist es für internationale Operationen oder die Betreuung großer Unternehmenskunden.
Echtzeit-Meldungen
In Ländern wie Italien und Mexiko sowie einigen anderen müssen Rechnungsdaten direkt an Steuerbehörden gesendet werden. Dies geschieht in Echtzeit und vor der Zustellung an Kunden oder Partner.
Ein fähiger Anbieter sollte automatisierte Meldungen bereitstellen. Diese laufen nahtlos im Hintergrund ab. Ihre Nutzer benötigen dafür keine manuellen Eingriffe.
Warum das wichtig ist: Echtzeit-Meldungen verhindern Probleme wie verzögerte Verarbeitung oder abgelehnte Rechnungen. Sie halten Sie zudem im Einklang mit strengen staatlichen Anforderungen.
Datenvalidierung und Anreicherung
Die Validierung stellt sicher, dass alle Pflichtfelder korrekt ausgefüllt sind. Sie prüft die Übereinstimmung der Mehrwertsteuersätze mit den geltenden Standards. Zudem bestätigt sie die Genauigkeit der Rechnungsnummerierung.
Die Anreicherung umfasst das automatische Hinzufügen fehlender Informationen. Dazu gehören standardisierte Unternehmenskennungen oder die Formatierung von Adressen.
Warum das wichtig ist: Automatische Validierung und Anreicherung reduzieren Fehler. Sie beschleunigen Genehmigungszyklen und verbessern die Akzeptanzraten von Rechnungen bei Steuerbehörden und Empfängern.
Unterstützung für maschinenlesbare Formate
Maschinenlesbare Formate wie UBL, UN/CEFACT und Factur-X sind in vielen Rechtsgebieten erforderlich. Sie dienen der automatisierten Verarbeitung.
Ein guter Anbieter sollte die Konvertierung Ihrer Rechnungsdaten in diese Formate übernehmen. Gleichzeitig sollte er für Menschen lesbare Versionen anbieten. Dazu gehören beispielsweise PDFs zur Ansicht für Ihre Kunden.
Warum das wichtig ist: Dies ermöglicht Ihrer Plattform die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen. Gleichzeitig bleiben Rechnungen für Endnutzer zugänglich und leicht verständlich. Bei der Wahl des richtigen Anbieters sollten Sie Prioritäten setzen. Achten Sie auf Compliance-Abdeckung sowie technische Fähigkeiten und einfache Integration.
APIs mit globaler Compliance und Peppol-Zugang sowie Echtzeit-Validierung unterstützen Ihre SaaS-Plattform. Sie ermöglichen ein reibungsloses Rechnungserlebnis. Zudem sind Sie auf jede Änderung der Vorschriften vorbereitet.
Der Implementierungsprozess für ISVs
Sobald Sie Ihre Integrationsstrategie gewählt und einen Anbieter mit den richtigen Funktionen ausgesucht haben, ist es Zeit für die Umsetzung. Bringen Sie die E-Rechnung in Ihre SaaS-Plattform. Der Implementierungsprozess bestimmt, wie schnell Sie starten können. Er beeinflusst, wie reibungslos sich Nutzer anpassen. Außerdem entscheidet er, wie effizient die Compliance gewahrt bleibt.
Hier sind die fünf wichtigsten Schritte:
Schritt 1: Definieren Sie die Anwendungsfälle
Identifizieren Sie vor Beginn der Integration die Nutzung der E-Rechnung durch Ihre Kunden. Benötigen sie Rechnungen für B2B oder B2C oder B2G? Jeder Anwendungsfall kann unterschiedliche Formate erfordern. Auch Compliance-Anforderungen und Übermittlungswege variieren.
Tipp: Sprechen Sie mit einigen wichtigen Kunden. Finden Sie heraus, auf welche Formate und Netzwerke sie sich am meisten verlassen. Dies hilft Ihnen bei der Priorisierung von Funktionen. So vermeiden Sie unnötige Komplexität.
Schritt 2: Zuordnung der Rechnungsdaten
Stellen Sie sicher, dass die Rechnungsfelder Ihrer Plattform den Anforderungen des Anbieters entsprechen. Dazu gehören oft Steueridentifikationsnummern und Mehrwertsteuersätze. Auch Rechnungspositionen sowie Regeln zur Nummerierung und Zahlungsbedingungen sind wichtig.
Tipp: Erstellen Sie ein Dokument zur Datenzuordnung. So können sich Ihr Entwicklerteam und der Anbieter frühzeitig über die Datenstruktur abstimmen. Dies verhindert spätere Probleme bei der Integration.
Schritt 3: Integration über die API
Verbinden Sie Ihr Abrechnungssystem mit der API des Anbieters. Diese Integration sollte Aufgaben automatisieren. Dazu zählen die Rechnungserstellung sowie die digitale Signatur und der Versand.
Tipp: Nutzen Sie die Entwicklerdokumentation zur Beschleunigung der Integration. Konzentrieren Sie sich darauf, den Prozess für die Nutzer unsichtbar zu machen. So versenden sie konforme E-Rechnungen ohne spürbare Änderung ihres Arbeitsablaufs.
Schritt 4: Einrichtung einer Sandbox-Umgebung
Testen Sie vor dem Live-Gang den gesamten Prozess in einer Sandbox-Umgebung. Dies sollte das Erstellen und Versenden von Rechnungen umfassen. Testen Sie auch den Empfang von Bestätigungen und die Fehlerbehandlung. Simulieren Sie zudem die Echtzeit-Meldung an Steuerbehörden.
Tipp: Erstellen Sie Testszenarien für häufige Nutzerfehler. Beispiele sind fehlende Angaben zur Mehrwertsteuer oder eine falsche Rechnungsnummerierung. Stellen Sie sicher, dass Ihr System diese Fälle korrekt verarbeitet.
Schritt 5: Implementierung von White-Labeling
Sorgen Sie dafür, dass sich der Rechnungsprozess nativ in Ihre SaaS-Plattform einfügt. Nutzen Sie Ihr Branding und Design für alle Ansichten rund um die Rechnung. Dies hält die Nutzer vollständig in Ihrem System. Zudem stärkt es die Kundenbindung an Ihr Produkt.
Tipp: Arbeiten Sie mit Ihrem Anbieter zusammen. Passen Sie Beschriftungen und Nachrichten sowie Benutzeroberflächen an. So entspricht das Erlebnis der E-Rechnung dem Stil Ihrer Plattform.
Compliance- und Sicherheitsanforderungen
Die Integration von E-Rechnungen in Ihre SaaS-Plattform umfasst weit mehr als nur den Rechnungsversand im korrekten Format. Jede Rechnung enthält sensible Finanz- und Personendaten. Daher sind robuste Sicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften nicht verhandelbar.
Die Erfüllung dieser Anforderungen schützt Ihre Kunden. Zudem bewahrt sie Ihr Unternehmen vor Bußgeldern und der Ablehnung von Rechnungen. Auch Reputationsschäden werden vermieden.
DSGVO-Konformität
Verarbeitet Ihre SaaS-Plattform Rechnungen für Kunden in der EU, muss sie der DSGVO entsprechen. Dies beinhaltet strenge Richtlinien zur Speicherung und zum Zugriff auf Daten. Zudem muss deren Schutz zur Gewährleistung von Privatsphäre und Sicherheit garantiert sein.
Industriezertifizierungen
Anbieter mit Zertifizierungen wie ISO 27001 und SOC 2 Typ II belegen robuste Sicherheitsmanagement-Praktiken. Diese Zertifizierungen helfen bei der Einhaltung von Datenschutzstandards. Sie bauen außerdem Vertrauen bei Kunden auf.
Rechtssichere digitale Signaturen
Digitale Signaturen bestätigen die Authentizität und Integrität von Rechnungen. Sie machen diese in vielen Rechtsgebieten rechtsgültig. Ihr E-Rechnungssystem sollte Signaturen automatisch und gemäß den lokalen Vorschriften anwenden.
Sichere Archivierung
Rechnungen müssen oft mehrere Jahre lang gespeichert werden. Die Formate müssen dabei manipulationssicher sein. Eine sichere Archivierung gewährleistet die konforme Aufbewahrung. Sie ermöglicht zudem den einfachen Zugriff bei Prüfungen.
Kontrolle des Datenzugriffs
Der Zugriff auf Rechnungsdaten sollte auf autorisierte Personen beschränkt sein. Rollenbasierte Berechtigungen schützen sensible Informationen. Sie stellen außerdem die Nachvollziehbarkeit sicher.
Compliance und Sicherheit müssen fester Bestandteil Ihrer Strategie für E-Rechnungen sein. Achten Sie auf die Einhaltung der DSGVO und verlassen Sie sich auf zertifizierte Anbieter. Nutzen Sie digitale Signaturen sowie eine sichere Speicherung und kontrollieren Sie den Datenzugriff.
So können ISVs ihren Kunden zuverlässige und rechtskonforme Prozesse bieten. Gleichzeitig wahren sie ihre eigenen Geschäftsinteressen.
Best Practices für langfristigen Erfolg
Die erfolgreiche Integration von E-Rechnungen in Ihre SaaS-Plattform ist nur der Anfang. Ihre Lösung muss für Kunden wertvoll bleiben und sich entwickelnde Vorschriften erfüllen. Dafür benötigen Sie eine langfristige Strategie.
Planen Sie für Skalierbarkeit
Wählen Sie eine Lösung für wachsende Rechnungsvolumina. Skalierbare Systeme ermöglichen die Expansion in neue Märkte. Sie müssen Ihre Infrastruktur dafür nicht neu aufbauen.
Überwachen Sie Gesetzesänderungen
Steuergesetze ändern sich schnell. Daher ist es wichtig, informiert zu bleiben. Ein Anbieter mit automatischen Updates der Compliance-Regeln hilft Ihnen dabei. So bleibt Ihre Plattform stets konform mit lokalen Anforderungen.
Stellen Sie menschenlesbare Versionen bereit
Maschinenlesbare Formate erfüllen Compliance-Anforderungen. Sie sind jedoch für Nutzer schwer zu interpretieren. Das Angebot einer PDF-Kopie erleichtert die Überprüfung und Genehmigung von Rechnungen.
Automatisieren Sie Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung
Automatisierung beschleunigt interne Prozesse. Sie reduziert zudem den manuellen Arbeitsaufwand. Die Ermöglichung von Genehmigungsworkflows verbessert die Effizienz für Ihre Kunden.
Stellen Sie das Nutzererlebnis in den Mittelpunkt
Gestalten Sie den Rechnungsprozess nahtlos und intuitiv. Eine saubere und benutzerfreundliche Oberfläche schafft Kundentreue. Sie fördert zudem die kontinuierliche Nutzung.
Fallstudie: Wie ActivHub und Klippa eine nahtlose E-Rechnung ermöglichen
ActivHub ist ein europäischer Marktführer bei der Online-Dokumentenverarbeitung und Datenvalidierung. Das Unternehmen startete seine Plattform MyActivHub.com. Damit hilft es Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen sowie Interessengruppen bei der effizienten Verwaltung komplexer Dokumente.
Viele ihrer Kunden begannen mit der Umstellung auf die E-Rechnung. ActivHub stand daher vor einer Herausforderung. Rechnungen kamen aus der ganzen Welt in verschiedenen Formaten an. Auch Sprachen und Compliance-Anforderungen variierten stark.
Sie benötigten eine flexible Lösung für hohe Volumen. Diese sollte die Extraktion und Validierung sowie Einreichung von Rechnungen automatisieren. Gleichzeitig musste sie konform mit diversen Vorschriften bleiben und die Kontrolle über Arbeitsabläufe sichern.
Die Partnerschaft mit Klippa ermöglichte ActivHub eine voll integrierte Lösung für E-Rechnungen. Sie nutzten den API-First-Ansatz von Klippa DocHorizon. Dabei kombinierten sie leistungsstarke OCR-basierte Datenextraktion mit automatisierter Validierungslogik. Hinzu kamen Formatkonvertierung und Echtzeit-Meldungen an Steuerbehörden.
ActivHub passte diese Fähigkeiten an die Bedürfnisse jedes Kunden an. Dies stellte die Einhaltung lokaler Regeln sicher. Auch eine nahtlose Peppol-Anbindung und ein einheitliches Nutzererlebnis wurden garantiert.
Gemeinsam schufen ActivHub und Klippa einen skalierbaren Prozess für E-Rechnungen. Dieser reduziert den manuellen Arbeitsaufwand und eliminiert Fehler. Er bietet Kunden volle Transparenz. Regulatorische Komplexität wird so in operative Effizienz verwandelt.
Wie Klippa DocHorizon Compliance in einen Wettbewerbsvorteil verwandelt
Die Integration der E-Rechnung ist für global agierende SaaS-Plattformen keine Option mehr. Sie ist Pflicht. Mit Klippa DocHorizon können unabhängige Softwarehersteller (ISVs) mehr tun als nur Mindestanforderungen erfüllen. Nutzen Sie die E-Rechnung als Motor für Wachstum und Kundenbindung sowie operative Effizienz.
Klippa DocHorizon bietet eine API-First-Lösung für E-Rechnungen. Sie ist auf Skalierbarkeit ausgelegt. Die Lösung liefert automatische Compliance-Updates für mehrere Länder. Sie unterstützt alle wichtigen maschinenlesbaren Formate wie UBL und NLCIUS. Zudem verbindet sie sich nahtlos mit dem Peppol-Netzwerk für einen sicheren Rechnungsaustausch.
Für ISVs gehen die Vorteile über rein technische Fähigkeiten hinaus:
- White-Label-Integration: Behalten Sie den Rechnungsprozess vollständig nativ in Ihrer SaaS-Benutzeroberfläche. Dies stärkt die Bindung der Nutzer an Ihre Plattform.
- Effizienzsteigerung: Automatisieren Sie die Erstellung und Unterzeichnung sowie den Versand und die Archivierung von Rechnungen. So reduzieren Sie den operativen Arbeitsaufwand für Ihre Kunden.
- Skalierbare Preise: Steigern Sie Ihr Rechnungsvolumen ohne hohe Investitionen in die Infrastruktur. Vermeiden Sie dabei Sorgen um die Compliance.
Mit Klippa DocHorizon bieten Sie Nutzern ein nahtloses Rechnungserlebnis in allen Regionen. Es ist stets konform mit den Vorschriften. Verwandeln Sie eine regulatorische Last in ein Merkmal zur Differenzierung Ihrer Plattform. Kontaktieren Sie einen unserer Experten für E-Rechnungen oder buchen Sie unten eine kostenlose Demo!
FAQ – Häufig gestellte Fragen
1. Was ist eine E-Rechnung?
Die E-Rechnung ist der Prozess des Erstellens und Versendens sowie Empfangens von Rechnungen. Dies geschieht in einem standardisierten und maschinenlesbaren Format. Es erfüllt lokale regulatorische Anforderungen. Beispiele sind UBL und NLCIUS sowie XML. Die Daten werden oft in Echtzeit direkt an Steuerbehörden gesendet. Dies gewährleistet Compliance und Genauigkeit.
2. Warum sollten ISVs E-Rechnungen in SaaS-Plattformen integrieren?
Für unabhängige Softwarehersteller hilft die Integration der E-Rechnung den Kunden bei der Automatisierung der Compliance. Sie reduziert Fehler und beschleunigt Zahlungszyklen. Zudem verbessert sie das Nutzererlebnis. Sie macht SaaS-Plattformen auch wettbewerbsfähiger und attraktiver für Unternehmen. Dies gilt besonders in Regionen mit verpflichtender E-Rechnung.
3. Welche Formate für E-Rechnungen werden weltweit unterstützt?
Zu den gängigen Formaten gehören UBL und Factur-X sowie XML und UN/CEFACT-Standards. Der richtige Anbieter konvertiert Rechnungsdaten automatisch in das erforderliche Format für jede Region.
4. Was ist Peppol und warum benötige ich es?
Peppol ist ein sicheres globales Netzwerk zum Austausch elektronischer Dokumente. Viele europäische Regierungen und Unternehmen verlangen eine Peppol-Anbindung für die konforme Rechnungszustellung. Die Integration von Peppol stellt die Zustellung im korrekten Format sicher. Sie garantiert zudem den sicheren Empfang beim Adressaten.
5. Wie lange dauert die Integration der E-Rechnung?
Die Zeit für die Implementierung variiert je nach Komplexität. API-basierte Integrationen können jedoch in Wochen statt Monaten abgeschlossen werden. Faktoren wie die Zuordnung von Rechnungsdaten und das Testen von Workflows beeinflussen den Zeitplan. Auch die Anpassung der Benutzeroberfläche spielt eine Rolle.